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03.09.2016 22:03erstellt von: Ergin Selenga


5-Länder-Radtour mit Stilfser Joch 24.-31.8.2016

5-LänderTour_0

Wir haben es ja so gewollt:


Text by Benno
Pics by Lena + Benno
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8 Fahrräder und 5 Mopeds

Mittwoch, 24.8.2016
Bad Homburg bis Fernsteinsee per Bus,
Fernsteinsee bis Imst per Rad 19 km, 173 Höhenmeter
Heute gilt es früh aufzustehen, denn wir treffen uns bereits um 5 Uhr früh zum Verladen des Gepäcks und der Fahrräder. Das Gepäck ist bereits kurz nach 5 Uhr im Bus verstaut. Die Räder werden, wie von unserem Busfahrer Thomas gewohnt, schnell, sicher und sehr sorgfältig auf dem Anhänger festgezurrt. So können wir sogar vor dem geplanten Abfahrtszeitpunkt 6 Uhr gen Süden starten.
Das Wetter ist einfach herrlich, 27 Grad warm, bei strahlend blauem Himmel. Wir fahren aber trotzdem noch per Bus über den Fernpass, denn mit dem Rad auf der vielbefahrenen Autostraße macht überhaupt keinen Spaß, und der abseits verlaufende Radweg ist einfach zu schlecht, er ist nur für Mountainbikes geeignet. Ab dem Fernsteinsee sind die Radwege wieder besser. Wir laden also die Räder am Fernsteinsee ab und radeln zum Tagesziel Imst. Es geht fast nur bergab, und schnell sind wir in Imst angekommen (Hotel Eggerbräu).
Sehr sehenswert in Imst: Die Rosengartenschlucht - nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum kann man eine beeindruckende kleine Gebirgsklamm erleben. Verschiedene Wasserbau-Maßnahmen vor dem Ortseingang lassen erahnen, dass der Schinderbach in dieser Schlucht nicht immer so friedlich vor sich dahinströmt wie heute.

Donnerstag, 25.8.2016
Imst bis Pfunds 54 km, 573 Höhenmeter
Um 9 Uhr früh starten wir in Imst. Auch heute ist der Himmel wieder strahlend blau, die Temperaturen liegen sogar noch etwas höher als gestern.
Wir radeln recht zügig, machen 3 oder 4 kurze Pausen bis Prutz, wo wir um 12 Uhr Mittagspause machen. Thomas erwartet uns dort bereits, er hat die georderte Mittags-Verpflegung eingekauft.
Von dort ist es bis Pfunds nicht mehr weit, um 14 Uhr sind wir bereits im Quartier (Hotel Edelweiß). Die Strecke war heute noch einfach, denn wir sind im Inntal entlanggefahren, es galt lediglich hie und da eine kurze Steigung zu überwinden.

Freitag, 26.8.2016
Pfunds bis Trafoi 71 km, 1417 Höhenmeter
Waren die beiden ersten Tage noch relativ flach, so ist ab heute Schluss mit lustig. Ab jetzt wird nicht mehr in Kilometer Streckenlänge gerechnet, sondern in Höhenmetern und in der Anzahl an Kehren, die bis zur Passhöhe noch zu bewältigen sind.
Von Pfunds (970 m hoch) aus geht es zwar noch 14 Kilometer im Inntal entlang bis Martina (1035 m hoch gelegen), wo wir ein paar Meter in die Schweiz hineinkommen, diese dann aber sofort wieder verlassen und auf österreichem Gebiet die 11 Kehren bis zur Norbertshöhe (1405 m hoch) klettern. Von dort geht es leicht bergab bis Nauders und dann einen weiteren, aber moderaten Anstieg hoch bis zum 1504 m hohen Reschenpass. Den Pass selbst bemerkt man auf dem Radweg wegen des recht flachen Scheitels fast gar nicht, das Passhöhen-Schild steht nur an der Autostraße. Ab Reschenpass sind wir in Italien.
Jetzt haben wir eigentlich die Alpen überwunden und könnten theoretisch auf der Via Claudia Augusta über Südtirol gemütlich nach Venezien hinunterradeln. Aber wir haben ja noch mehr Berge gebucht.
Vom Reschenpass geht es am schönen Reschensee entlang und dann in rasanter Fahrt hinunter ins Etsch-Tal bis Prad. Bis dahin machen wir Zwischenstopps in Martina, an der Norbertshöhe, am Sessellift hinter Nauders, in Graun und in Glurns (Eis essen !).
In Prad (915 m hoch) biegen wir nach Westen ab und nehmen das erste Drittel (600 Höhenmeter, 10,5 km) unseres Abenteuers "Stilfser Joch" in Angriff. Wie üblich bei solchen Anstiegen fährt jeder sein individuelles Tempo und nimmt seine individuellen Pausen. Ich brauche auf diesem Anstieg mehr als 3 Liter Wasser, denn bei 30 Grad (in Prad) und stechender Sonne muss man ganz schön schwitzen. Etwas störend sind unterwegs die vielen Motorradfahrer. Auch viele Radfahrer sind heute unterwegs, allerdings größtenteils mit dem Rennrad.
Unser sehr schönes Hotel Madatsch liegt in Trafoi in Kehre Nr. 45, hier sind wir auf ca. 1500 m Höhe. Morgen bleiben also noch 44 Kehren bis zum Stilfser Joch übrig, dem zweithöchsten (asphaltierten) Alpenpass (der höchste ist der Col de l´Iseran mit 2764 m Höhe, gerade mal 4 m höher als der Stilfser-Joch-Pass).
Alle sind wohlbehalten im Hotel angekommen. Vor dem Abendessen werden wir mit einem Sektempfang verwöhnt, und das anschließende 6-Gang-Menü ist nicht nur reichhaltig und variantenreich, sondern schmeckt auch ganz hervorragend.

Samstag, 27.8.2016
Trafoi bis Tschierf 38 km, 1565 Höhenmeter
Gleich am Hotel geht es los mit der Kletterei: 1250 Höhenmeter auf einer Länge von 14 Kilometern mit 44 Kehren auf der steilen Stilfserjoch-Straße liegen vor uns, bis wir die Passhöhe erreicht haben. Und das alles ohne Belästigung durch Motorräder und Autos, denn heute ist die Stilfserjochstraße ab Trafoi für motorisierte Fahrzeuge gesperrt.
Ich hatte nicht geglaubt dass es noch andere Verrückte geben könnte die solch ein Abenteuer auf sich nehmen würden. Aber weit gefehlt, wir sind nicht allein, außer uns nehmen noch weitere 7500 (!) Radler (in 2015 waren es sogar 9500) den Pass in Angriff (die meisten starten unten in Prad), hinzu kommen weitere ca. 2000 Radler, die vom Südwesten her (von Bormio kommend) bzw. vom Norden her (von Santa Maria kommend) aufs Stilfser Joch hochfahren.
Der Rekord fürs Radeln auf die Passhöhe des Stilfser Jochs steht übrigens bei unglaublichen eineinhalb Stunden für die gesamte 24,5-Kilometer-Strecke ab Prad.
Wir sind nicht ganz so schnell, ich brauche 4 Stunden bis oben hin (für die nur 14 Kilometer ab Trafoi), denn ich mache gefühlte 15 Pausen und fahre auf der letzten Rille, die für mich immer noch zu lang übersetzt ist. Die Pausen sind nicht nur zum Luftholen wichtig, sondern auch um die phantastische Landschaft um uns herum zu genießen und zu fotografieren. Denn beim Fahren muss man sich voll auf die Vorderleute, die Überholer und die noch Langsameren konzentrieren, die Straße ist voll von Radlern ! Die letzten 150 Meter vor der 2760 Meter hohen Passhöhe gibt es sogar einen gewaltigen Radler-Stau auf der dort breiteren Straße, im Moment wohl der größte Radler-Stau Europas. Wir brauchen 20 Minuten um uns da durchzudrängeln bis zum Treffpunkt irgendwo neben einem Gipfelhotel. Die Hotelgäste sind übrigens hier vor allem Skifahrer, die das ums Stilfser Joch herum liegende Sommerskigebiet nutzen. Dazu müssen sie allerdings mit der Seilbahn noch etwas höher fahren, denn auf dem Pass selbst gibt es noch keinen Schnee, der beginnt erst etwas weiter oben.
Wir haben heute herrliches Sommerwetter bei strahlend blauem Himmel, nur am Nachmittag zeigen sich ein paar Wolken. Im Tal ist es über 30 Grad heiß, auf dem Stilfser Joch herrschen immer noch angenehme T-Shirt-Temperaturen.
Nachdem alle oben wieder versammelt sind (klar, auch heute fährt jeder für sich alleine hoch) geht es wieder ins Tal hinunter. Etwa 3 Kilometer nach dem Gipfel verzweigt sich die Straße: Nach Südwesten führt die Hauptstraße ins italiensche Bormio, nach Norden führt eine zweite Straße über den Umbrail-Pass (der liegt nur einen ganz kurzen Anstieg 100 Meter hinter der Abzweigung) hinunter nach Santa Maria im schweizerischen Val Müstair - und da müssen wir hin. Leider verpassen zwei aus unserer Gruppe diese Abzweigung und fahren stattdessen nach Bormio. Das bedeutet Überstunden für unseren Busfahrer Thomas, der eine größere 130-Kilometer-Rückholaktion für einen der beiden startet. Der andere hilft sich selbst und lässt sich per Taxi zum Tagesziel Tschierv kutschieren.
Die Übrigen düsen derweil Richtung Santa Maria (1375 m hoch) ins Tal, eine Abfahrt über fast 1400 Höhenmeter. Die ist nicht so ohne, denn die meisten anderen Radler überholen hier mit teilweise abenteuerlichem Tempo, und da wird es vor allem in den Kurven recht eng.
In Santa Maria angekommen ist die Kletterei für uns aber noch nicht zu Ende, denn wir müssen weiterfahren ins fast 300 Meter höher liegende Etappenziel Tschierv (Parc Hotel Staila, 1660 m hoch), wo wir gegen 16 Uhr ankommen. Die Lust auf Bewältigung weiterer größerer Anstiege ist bei einigen mittlerweile spürbar gesunken (Originalzitat: Wenn jetzt noch mal so ein Pass kommt nehme ich mein Rad und schmeiß es dort hinter die Büsche.

Sonntag, 28.8.2016
Tschierv bis Davos
Profi-Team: 64 km, 1666 Höhenmeter
Bus-Gruppe: 30 km bzw. 80 Höhenmeter per Rad, 5 km bzw. 300 Höhenmeter zu Fuß
Auch heute stehen wieder zwei Alpenpässe auf dem Tourenplan, beide deutlich über 2000 m hoch. Wie an den Vortagen herrscht bestes Sommerwetter bei blauem Himmel, bei Temperaturen bis 30 Grad. Erst am Nachmittag ziehen einige Wolken auf.
Gleich vom Hotel in Tschierv weg beginnt der Anstieg zum 2149 Meter hohen Ofenpass - aber nur noch für sechs aus unserer Gruppe, der Rest fährt aus diversen Gründen in Thomas Bus mit. Einer muss wegen Krankheit sogar für die komplette restliche Tour aufgeben.
Der Anstieg zum Ofenpass ist nur 5,4 Kilometer lang. Das bedeutet starke Steigungen, teilweise bis zu 14 Prozent. Ab Passhöhe fahren dann wieder fast alle mit dem Rad hinunter ins Tal bis ins nur noch 1438 m hohe Susch. Dort zweigt die Straße zum 2383 m hohen Flüeli-Pass ab. Auch den gehen nur fünf Kletter-Helden aus unserer Gruppe per Rad an, diese Fünf sind schon den Ofenpass hochgefahren. Der Rest steigt wieder in Thomas Bus ein.
Der sehr lange Anstieg über 945 Höhenmeter hinauf zum Flüeli-Pass ist nicht nur für die Radler anstrengend, sondern auch für den Bus, der wegen Überhitzung 5 km vor der Passhöhe eine kleine technische Auszeit nehmen muss. Fünf von den Busfahrern nehmen dies als Gelegenheit, die Passhöhe, wenn schon nicht per Rad, dann wenigstens zu Fuß zu erreichen. Eine Stunde und 15 Minuten ist diese Gruppe unterwegs. Auf der Gipfelhöhe wartet dann wieder Thomas auf die Wanderer. Und siehe da, fast zeitgleich erreicht Jens per Rad den Gipfel, die anderen 4 Radler kommen etwas später dort an - eine bewundernswerte Leistung von allen fünf !
Alle fünf fahren dann per Rad bis zum Tagesziel Davos Platz hinunter, die anderen per Bus. Dort übernachten wir im Hotel Strela.

Montag, 29.8.2016
Davos bis Vaduz 69 km, 156 Höhenmeter
Unser Tourguide Elke (Udo hat ihr einen neuen Spitznamen verliehen, der hier aber nicht verraten wird), die auch für die Organisation des Wetters verantwortlich ist, hat den fälligen Regen geschickterweise in die Nachtstunden verlegt, sodass wir morgens im Trockenen losfahren können. Wie jeden Morgen geht es um 8.30 Uhr los, ab Davos (1560 m hoch). Heute stehen mal keine größeren Passfahrten an. Zunächst geht es am Davoser See vorbei und dann ein paar Höhenmeter hinauf zum Wolfgangpass (1631 Meter, nur ein kleiner Pass), dann geht es lange bergab.
Zum Ausgleich für die heute fehlenden Höhenmeter nehmen wir hinter Laret eine kleine MTB-Abfahrt, da müssen einige ihre - normalen - Räder schieben. Leider hat einer von uns am Ende dieser Abfahrt eine schwerwiegende technische Panne, ihm gerät die auf dem Gepäckträger befestigte Jacke in die Schaltung und zerstört nicht nur diese total, sondern zieht auch noch die Kette in Mitleidenschaft. Gottseidank stürzt er nicht dabei.
Nach Demontage der Hinterrad-Kettenschaltung und Kürzung der Kette lässt sich diese sogar wieder auflegen. Das Rad (ein E-Bike) lässt sich zwar ohne Schaltung eine kurze Distanz fahren, aber das funktioniert auf die Dauer nicht. In Klosters Stütz steigt daher das Rad samt Fahrer in den Bus ein. Für beide ist die Radtour zu Ende.
Im Laufe der Abfahrt kommen wir bald zum wild-romantischen Landquart-Bach. Leider gibt es hier eine längere Schotter-Passage, die nicht ganz ohne ist, was ein kleiner und gottseidank glimpflicher Sturz (bei niedrigem Tempo, ins seitliche Gras hinein) beweist.
Am nur noch auf 747 m Höhe gelegenen Bahnhof von Fideris machen wir Mittagspause. Die Landschaft ist nun weniger alpin, aber dennoch wunderschön. Beeindruckend ist auch der schmale Gebirgsdurchbruch (die „Klus“) des Landquart-Baches kurz hinter Grüsch.
In der Stadt Landquart treffen wir auf den Rhein, dem wir bis zu unserem Etappenziel Vaduz-Triesen folgen (Hotel Garni Säga). Ab Landquart erwischt uns auch der einzige Regenschauer unserer Tour, der aber 10 km später wieder vorbei ist. Wir halten auf den regennassen Wegen größere Abstände untereinander ein, um den Hinterrad-Fontänen des Vordermanns zu entgehen, falls dieser kein oder nur ein kurzes Schutzblech hat.
Heute ist es fast immer stark bewölkt, die höheren Berggipfel bleiben verborgen. Und es ist merklich kühler. Das ist aber eine willkommene Abkühlung im Vergleich zur Hitze der Vortage.

Dienstag, 30.8.2016
Vaduz-Triesen bis Weiler-Simmerberg
Bus-Gruppe: 65 km, 80 Höhenmeter
Pfänder-Gruppe: 87 km, 416 Höhenmeter
Profi-Gruppe: 94 km, 720 Höhenmeter
Das Wetter heute ist wieder prima zum Radeln; es ist meistens bewölkt, aber auch die Sonne lässt sich längere Zeit blicken. Und es ist durchweg trocken, bei Temperaturen um die 24 Grad.
Günter nimmt heute ein Menge Zusatz-Kilometer (und vor allem auch zusätzliche Höhenmeter) in Kauf, um Fragen wegen der Stornierung eines anderen Hotels zu klären. Ihn treffen wir erst in Bregenz wieder.
Heute Morgen geht es bergab ! Wir folgen weiter dem Rhein stromabwärts und machen einen kleinen Halt in der Hauptstadt des Fürstentums Liechtenstein (455 m hoch gelegen), vor allem deswegen, um ein paar Fotos von Fürst Michael und Fürstin Cornelia zu machen.
Dann geht es weiter im Rheintal, immer auf dem rechtsrheinischen Rheindamm entlang, mit einer Mittagspause in Meiningen.
Nach 65 km haben wir Bregenz erreicht. Dort, an der Seebühne, teilen wir uns in drei Gruppen:
- Die Profi-Gruppe, unser 3-köpfiger harter Kern, fährt per Rad weiter zum Tagesziel Weiler-Simmerberg und nimmt dabei mehr als 600 Höhenmeter bei Anstiegen nach Scheidegg in Kauf (der Bodensee liegt auf 396 m Höhe, Scheidegg auf 803 m).
- Die Pfänder-Gruppe, eine Fünfer-Gruppe, fährt per Seilbahn (die Räder nehmen sie in der Großkabine mit) auf den 1062 m hohen Pfänder (tolle Aussicht auf den Bodensee und die Berge ringsherum) und von dort per Rad weiter zum Tageszielort Weiler-Simmerberg. Die Hoffnung auf reines Bergabfahren ist jedoch Makulatur, denn nach vielen kleinen Abfahrten folgen viele kleine, aber giftige Anstiege.
- Der Rest, unsere Bus-Gruppe, lädt die Räder auf den Anhänger und fährt mit Thomas per Bus zum Hotel.
Im dortigen Hotel zur Post wird gutes Post-Bier ausgeschenkt (es wird nur 300 m entfernt gebraut), was mit zu einem gelungenen Abschluss dieser tollen Tour beiträgt.

Mittwoch, 31.8.2016
Heimreise per Bus

Fazit:
Wunderschöne Landschaft, sehr nettes Team, herrliches Wetter, hervorragende Organisation, 5-Sterne-Busbegleitung, keine Panne (zumindest keine klassische) - kurzum: Eine ganz tolle Tour !

Alles prima organisiert: Unsere Tourguides Elke und Günter. Die Bereitschaft, ehrenamtlich solch aufwändige Touren für eine bunt zusammengewürfelte (d.h. auch mit bunt zusammengewürfelten Interessen daher kommende) Gruppe zu organisieren, ist an sich schon lobenswert. Aber hier muss zusätzlich festgehalten werden: Die Beiden haben diese Aufgabe mit Bravour und sehr souverän erledigt.
Gut auch die Idee, sich die Organisationsarbeit zu teilen. Elke sagte stets wo es lang geht (und lag immer richtig, dankenswerterweise oft auch unterstützt durch Jens, der sein Navi ebenfalls einsetzte), Günter war der Quartiermeister und fuhr auch stets am Schluss des Feldes, um die Schäfchen zusammenzuhalten. Und sie haben stets die Teilnehmer in wichtige Entscheidungen mit einbezogen (z.B. die Wahl des Restaurants fürs Abendessen) bzw. individuelle Wünsche berücksichtigt.
Es ist einfach toll, mit den Beiden eine Tour zu fahren !

Thomas, sein 5-Sterne-Service und die Waschlappen
Ein besonderes Lob gilt unserem Busfahrer Thomas, der uns nicht nur zum Start- und zum Zielort hin bzw. zurückgefahren hat, sondern uns auch die ganze Tour hinweg begleitet hat (und natürlich unser Gepäck transportiert hat, was einem ungemein die Berge hoch hilft).
Thomas ist nicht nur ein guter Fahrer, er bietet auch stets rundum hervorragenden Service und ist immer hilfsbereit, sei es bei Durst (er hat stets einen Wasserflaschen-Vorrat an Bord), sei es bei technischen Problemen mit dem Rad (er ist stets bereit, havarierte Räder samt Fahrer per Bus aufzunehmen und ggf. zur nächsten Reparaturwerkstatt zu karren), sei es bei der Verpflegung (er kauft für uns ein, für jeden nach seinem Wunsch), sei es bei verloren gegangenen Mitradlern (hier bietet er entsprechenden Shuttle-Service), sei es bei körperlichen Gebrechen (da würde er auch mal jemanden zum Arzt karren).
Und auch unsere Räder freuen sich sehr über die sorgfältige Verstauung auf dem Rad-Anhänger. Am meisten hat mir imponiert, wie er sogar die Lenkergriffe vor eventuellen Reibereien mit dem Nachbar-Fahrrad schützt, indem er Waschlappen um die Griffe zurrt !
Also einfach toll, was Thomas bietet. Wir fahren gern mit ihm !




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